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Entstehungsgeschichte Teil VI

Die Decke gefällt uns jetzt doch nicht so gut wie wir gedacht hatten. Nachdem wir nun einen kompletten Umbau unseres Kackelofens hinter uns haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen die Decke noch mal anzupacken. Wir haben dazu bei einem Ortsansässigen Baustoffhändler Glasfaser Platten für abgehängte Decken bestellt (das Gleiche Zeugs was in den Kinos verbaut wird). Was uns erwartet hatten wir vorher bei einem Freund in dessen Heimkino betrachten und vor allem hören können. Wir erhoffen uns zusätzlich zum besseren Kontrastverhältnis auch eine wesentliche Verbesserung der Akustik in den kritischen Bereichen.

Die Lieferung bestand aus einem Karton mit einer genau berechneten Anzahl an Deckenelementen (klar hatten es vorher ja auch so ausgerechnet). Wir haben bewusst nur auf ganze Platten gerechnet, da wir keine Abschlusskanten haben und die Decke optisch "freihängend" gestaltet ist. Das andere Packet bestand in den Abhängern in weiß. Die erste Arbeit bestand darin diese mit einer matt schwarzen Metallfarbe zu spritzen. Was ich mit einfachen Spraydosen erledigte. Vorher habe ich mir jedoch eine Fixierung aus Holz gebaut um zum einen mehrere gleichzeitig lackieren zu können und zum anderen auch gleich die Kanten sauber im ersten Arbeitsgang mit lackiert bekomme. Großer Vorteil dabei ist auch dass das abtrocknen im Ständer dafür garantiert, dass keine Lackschäden durch ablegen entstehen.

 

Nach dem Abbau der ersten Decke haben wir dann lediglich die Querverlattung auf eine einfache Bahnenlattung reduziert. Der Aufwand hat sich damit extrem reduziert, da die Abhänger für die neue Decke direkt auf die erste Lattung verschraubt werden konnte und der Abstand zur Decke von 6 cm eingehalten werden konnte. Mehr durfte es nicht sein, ansonsten hätte man die Konstruktion und den verlegten Lichtschlauch sehen können.

 

Die größte Arbeit bestand darin den Anfangspunkt zu finden und genau die Flucht zu den parallel verlaufenden Aussenwänden einzuhalten, damit das ganze im Ergebnis dann auch gerade aussieht. Hat man das erst mal erledigt ist der Rest ein Kinderspiel. Abhängungen anbringen, Querverbinder einclipsen, quadratisches Element einlegen und fertig. Die ganze Aktion war dank vorhandener Verlattung in weniger als 4 Stunden erledigt.

 

Den Abschluss in Form einer Sichtabdeckung zur Unterlattung haben wir, bevor die letzte Reihe eingelegt wurde in Form einer L Profil Leiste (Holz matt schwarz lackiert) von hinten unsichtbar verschraubt. Gegen die Decke hin haben wir eine Bodenabschlussleiste in weiß mittels Winkelprofilen ebenfalls von hinten verschraubt.

 

 
HK Deckenupdate
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