Viel möchte ich hier nicht selber schreiben, da erstens die Technik nicht von mir ist und zweitens, das Urheberecht dieses genialen Urlaubsbegleiter bei der Herstellerfirma liegt. Wer also mehr über die Varianten, Technik und Aufbau erfahren möchte, kann sich gerne bei bimobil.com weitere Informationen besorgen.
Eines möchte ich als Tipp für Bimobil interessierte dann doch noch loswerden. Wenn das Basisfahrzeug, wie bei uns, ein Mitsubishi L200 ist, ist es absolut zu empfehlen, diesen mit zusätzlichen Federungen zu versehen. Hier auch nicht unbedingt sparen wollen und nur verstärkte Plattfedern verwenden, eine zweikreis Luftdruck Gummifederung sollte es dann schon sein. Und hier kann ich auch nur aus Erfahrung sagen, lasst euch diese direkt von der Firma Bimobil einbauen und zwar inklusive TÜV Eintrag.
Eine wesentliche Verbesserung der Fahreigenschaften hat uns der letzte Umbau in 2005 gebracht. Hier haben wir nach langen hin und her eine Fahrwerksverstärkung einbauen lassen. Und was soll ich sagen... das war nach der Luftfederung die Beste Entscheidung. Nicht nur weil es das Basisfahrzeug schont sondern einfach auch die ständige Angst vorm überladen sein wegnimmt. Ganz zu schweigen von der besseren Gesamtperformance des Gespanns.
Einen kleinen Wehrmutstropfen haben wir derzeit mit der Technik. Nachdem wir das Basisfahrzeug getauscht hatten, den Umbau von Bimobil auf Wechselpritsche durchführen liesen und eine Rahmenverstärkung durch den gleichen Fahrzeugbauer wie vom Vormodell angebracht war, ist trotzdem die Rahmen vom Mitsubishi weich geworden und um ein paar cm eingeknickt. Was zur Folge hatte, dass die Querverschraubung - die nicht mit normalen Werkzeug zugänglich ist - sich ständig lockerten weil der Zug einfach zu Groß ist. Den Rahmen haben wir dann vom gleichen Fahrzeugbauer überstrecken lassen in der Hoffnung das es hält. Die Verschraubung der Plattform hat unser Mitshubishi Händler so umgebaut, dass diese im Fall der Fälle mit normalen Werkzeug zugänglich ist. Nach dem Ersten Urlaub hat sich der Rahmen dann aus der Überstreckung wieder normalisiert und stabilisiert. Jetzt sind wir zuversichtlich das es bis zur Neuanschaffung des vielversprechenden VW Amarok mit passenden Bimobil Aufbau noch hält.
Mittlerweile hat bimobil den VW Amarok Aufbau umgesetzt. Leider und das meine ich wirklich so, ist der Amarok anscheinend doch nicht so geeignet wie ich zu Anfangs vermutet hatte. Auch der Amarok hat im Aufbau der Fahrerkabine eine kleine Abrundung hin zur Pritsche. Diese macht dann die bimobil Kabine auch gleich mal um fast 10cm kürzer. Was auch in der Bezeichnung husky220 sich wiedespiegelt. Dies ist mir dann doch zu klein. Mir liegt auch noch keine konkrete Absichtserklärung von bimobil vor eine größere Kabine für den Amarok anzubieten. Bleibte also bis dato nur der Nissan/husky230 als echte Alternative zur Mitsubishi/husky230 Kombination.
Mitsubishi scheint mit der schwindenden Kundschaft des Lifestyle L200 zu kämpfen. Das aktuelle 2012er Modell hat jetzt schon mal wieder eine brauchbare Pritschengröße. Auf Anfrage bei bimobil ob es für die "neue" Variante des L200 wieder einen Kabinenaufbau geben wird, erhielten wir eine Absage und ein paar Wochen später ein "müssen wir prüfen". Sicher ist, dass sich die Rundungen der Fahrerkabine hin zur Pritsche beim 2012er Modell wieder begradigt hat. Die Rundung wird jetzt nur noch durch eine optische Blende im Verbund mit der Pritsche "vorgetäuscht". Wie das dann allerdings mit demontierter Ladefläche aussieht und ob bimobil dieses dann für das Kabinen Design mit einbezieht bleibt spannend.